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update…

Januar 21, 2011

Hallo liebe Freunde,
ich weiss, ich bin der schlechteste Blog-updater der Welt…aber beim Reisen ist man ja immer sooo beschaeftigt :-)
Hier ein kurzes Update:
letztes Mal, als ich geschrieben habe, kam ich gerade von der Tramping-Tour mit meinem Couchsurfing-Host Mickael, seiner Schwester und zwei Kiwis zurueck.
Wir waren im Tongariro National Park und ich habe zum erstem Mal einen Vulkan bestiegen, wie die Fotos zeigen, wie hatten super klasse Wetter und eine gute Zeit zusammen.
Danach bin ich wieder zurueck nach Auckland, dieses Mal nicht Couchsurfing sondern Hostel, weil man da einfach viel mehr Leute kennen lernt. Nun ergab es sich, dass ich nach Rotorura gefahren bin, wo ich zwei Maedels getroffen habe, eine Kanadierin und eine Deutsche, mit denen ich dort ein Maori-Hangi (ein traditionelles Essen) und ein Maori Konzert gesehen habe und viel ueber die Kultur gelernt. Zudem gibt es in Rotorua ganz viele stinkende und sehr heisse/kochende Quellen, aus denen es immerzu herausblubbert. Diese haben wir auch besichtigt, bevor wir weiter nach Taupo gereist sind, wo ich dann ganz mutig meinen ersten Fallschirmsprung  gewagt habe. Natuerlich hatte ich meeega viel Angst, aber der 45sec freie Fall war fast zu kurz und das gefuehl einfach ueberwaeltigend. Die Sicht war super, weil wir blauen Himmel hatten, sodass ich den Tongariro diesmal von oben sehen konnte und von eastcoast bis zur westcoast sehen konnte, es war einfach spitze! Sehr empfehlenswert!
Wieder mal zurueck in Auckland habe ich Susi kennen gelernt, die sich grade einen Campervan zugelegt hatte, sodass wir zusammen die Coromandel Peninsula unsicher machen konnte und zu den abgelegensten Spots fahren konnten, die ich niemals mit dem Bus haette bereisen koennen. Dort haben wir auf sehr basic campingplaetzen gecampt und sogar Wale gesehen :-)
(Dort habe ich uebrigens schon zum zweiten Mal ein Maedel getroffen, die alleine mit dem Rad unterwegs war, was mich sehr beeindruckt hat!)
Diesmal ging es wieder mit der Faehre zurueck nach Auckland, weil Simon angekommen ist und wir nun zusammen Neuseeland unsicher machen wollten.
Nachdem er die Stadt kurz gesehen hatte, sind wir zwei Tage spaeter mit dem Bus nach Raglan gefahren, wo es sowohl zum Wellenreiten als auch zum Kiten super sein soll. Das kleine Oertchen liegt wirklich schon in einem riesen Inlet, perfekt zum Kiten, was wirklich genial war. Leider hat es angefangen zu regnen, sodass wir nach 6 Tagen Regen zur Ostkueste gefahren sind. Deswegen haben wir Weihnachten in Mount Manganui verbracht. Nichts spezielles, das geht einfach nicht, wenn man nicht zu Hause ist.
Trotzdem habe ich von ein paar Kiwis das beruehmte Pavlova probieren duerfen. Das ist Meringe mit Sahne und frischen Erdbeeren, mmmhhhh…
Weiter ging es mit dem Mietwagen Richtung East Cape, wo wir kostenlos campen konnten, weil alle campingplaetze nahe einer Stadt total ausgebucht waren.
Leider hat sich Simons Zeit hier schon dem Ende geneigt, sodass wir uns wieder langsam Richtung Auckland bewegen mussten. Nach der Besichtigung der Waitomo Caves, wo es die beruehmten Gluehwuermchen gibt und Kalkgesteine, die seit ewiger Zeit da “wachsen”, haben wir mitten im nirgendwo Silvester verbracht. Mit nichts da war es auch nichts spezielles, was auch gut war, denn am ersten Januar ging es wieder zurueck nach Raglan, wo es den ganzen Tag Sonnenschein und super Wind gab. Einen Tag lang nur kiten, eine der besten Sessions die wir hatten!
Zufaellig haben wir am Strand Anton getroffen, den wir schon in Indien kennen gelernt haben, der mit einem Freund zusammen NZ erkundet. Wie der Zufall es will…sind wir alle zurueck nach Auckland, Simon ist zurueckgeflogen nach Melbourne und ich bin mit Anton noch etwas in Auckland geblieben, um zu planen wie es nun weiter geht.
Ploetzlich habe ich einen Job gefunden: Erdbeeren vekaufen. Ein guter Job, guter Verdienst, denn pro verkauftes Paeckchen gab es 2$, also wenn man viele Erdbeeren an den Mann bringt, ein gutes Geschaeft, das mir in sehr kurzer Zeit ein gutes Polster verschafft hat. Leider war das alles eine recht dubiose Sache, sodass ich “gekuendigt” habe und einen anderen Job angenommen habe. Dazu musste ich nach Tauranga, bei Mount Managnui, wo ich ja schonmal war mit Simon.
Dort sollte ich was mit Kiwifruits machen, aber nur wenn es nicht regnet. Leider hat es 4 tage in Folge geregnet, sodass ich diesen Job nicht machen konnte und auch nicht wollte. Da haette ich nur meine Zeit verplaempert…deswegen habe ich 2 Tage lang Kiwifruitbaeumchen eingepflanzt und bin dann wieder los Richtig Sueden, sodass ich auch mal noch die Sueinsel bereisen kann, bevor meine Zei hier ablaeuft.
Auf dem Weg Richtung Sueden habe ich mich mit Anton verabredet, den ich in Picton treffen sollte, wo die Faehre von Wellington aus hinfaehrt. Zusammen wollten wir den Queen Charlotte Track laufen, 71km in 3 tagen. Am Donnerstag um 15Uhr sind wir los, mit dem Wassertaxi ans Ende der Strecke. Uns standen noch 25km an diesem Tag bevor welche wir erreichen mussten, weil wir nur dort campen konnten. Das haben wir auch innerhalb von 5 Std geschafft, allerdings habe ich mir dabei leider meine Zehen so wund gelaufen, dass ich die naechsten 25km am naechsten tag noch machen konnte, dann waren meine Fuesse aber total k.o. Leider mussten wir abbrechen und sind nur 50km gelaufen, dann 2 noch etwas entspannen und zurueck nach Picton.
Einen Tag spaeter habe ich den TransCoastal Train nach Christchurch genommen, eine super Aussicht, schoen alles zu sehen im Sitzen, sodass meine Fuesse wieder recovern konnten :-)
In Christchurch habe ich mir ein Rad geliehen mit allem drum und dran, was man so braucht und bin losgeradelt. Das hat mir so gut gefallen und ich habe bisher noch weitere Leute getroffen, darunter auch eine Familie mit 2 Kindern, sodass ich glaube ich koennte das auch hinbekommen.
Nun bin ich seit 3 Tagen unterwegs, bin von Christchurch am ersten Tag nach Springfield, wo mich ein Opa Malvern und Oma Valerie auf der Strasse angesprochen haben und mich zu sich eingelanden haben, inklusive Essen und bequemen Bett :-) ) so lernt man Land und Leute kennen.
Am zweiten Tag ueber den Porters Pass nach Arthurs Pass Village, 954 Hoehenmeter, ich bin fast gestorben, hab es aber echt geschafft ;-) auf dem weg bin ich eingeladen worden zum Tee von 2 Australierinnen und habe einen deutschen Radfahrer getroffen, mit dem ich gestern bis nach Hokitika gefahren bin und nun auch an der wetskueste angekommen bin. Hier werde ich nun entlang bis nach Haast fahren, dann wieder ueber die Alpen nach Wanaka und Queenstown und dann wieder an die Ostkueste nach Dunedin. Dann sollten 3 Wochen vorbei sein, es geht wieder zurueck nach Christchurch und von dort aus nach Australien zu Simon.
Das ist zumindest mal mein Plan, der allerdings sehr oft durch irgendwas durchquert wird :-) mal schaun, wie es weitergeht, ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten, auch wenn das hier schwer ist, da kein Internet und auch oft kein Handyempfang, hier leben nicht soo viele Leute. Es gibt oft 100km keinen Shop usw, was mit dem Rad doch manchmal schwierig ist.
Freue mich von euch zu hoeren und lade demnaechst ein paar Bilder hoch,
liebe Gruesse nach Deutschland
Lisa

2 Kommentare

  1. Wow, was für eine Reise!!! Bin schwer beeindruckt. Klingt wunderschön.
    Ich denk an dich.


  2. wir sind mehr als froh, dass Du nicht mehr in Christ Church bist. Gott sei Dank!Mama und Papa



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